Grundbegriff Poker


Herkunft, Entstehung und Entwicklung des Poker

Ein Vorgänger des Poker, so wie wir es heute kennen, ist das alte deutsche Kartenspiel Poch oder Pochen, im Französischen "Poque" genannt,
Das Pochen entstand ca. im 15. Jahrhundert.

Das Poque wurde von französischen Auswanderern nach Amerika gebracht und daraus entwickelte sich im 19. Jahrhundert das Poker-Spiel!

Der Wortstamm hat sich dabei nicht sonderlich verändert:
Poker kommt vom englischen: to poke (zu deutsch: pochen) und ähnelt damit sehr stark seinem französischen Namensgeber "Poque".

Glücksspiel und Poker in der heutigen Gesellschaft


Poker gewinnt in unserer heutigen Gesellschaft immer mehr an Akzeptanz. Früher wurde es noch als Glücksspiel angesehen und abgewertet, doch heutzutage erlangt es immer mehr an Anerkennung durch seine Eigenschaft als Strategiespiel!
Dies verdankt der Poker vor allem dem Bluff-Aspekt und den vielzähligen strategischen Entscheidungen, die ein Pokerspieler zu fällen hat.

Dennoch blieb der Eindruck des reinen Glücksspiels bis zum Ende des 20. Jahrhunderts bestehen! Erst vielzählige TV-Übertragungen von professionellen Poker-Turnieren in den letzten vier bis fünf Jahren, welche oftmals von Online-Casinos gesponsert wurden, machten das Pokerspiel als Strategiespiel und Sport bekannt und salonfähig.

Konsequenz daraus ist der starke Vormarsch des Online-Poker in dieser Periode... Und er wird vermutlich auch nicht so schnell abreissen!

Mathematiker stellen das Pokerspiel auch gerne als Musterbeispiel für die Spieltheorie (ein Teilgebiet der Mathematik, das sich mit der Modellierung und Untersuchung von Gesellschaftsspielen beschäftigt) dar.
Grund dafür ist die Möglichkeit der statistischen Bewertung der Konstellation des eigenen Blattes, sowie auch Spieltaktiken wie zum Beispiel Bluffs.

Deshalb zeichnet einen guten Pokerspieler mehr die strategische Überlegung und Berechnung, als weniger Taktik, Psychologie und das Hoffen auf Glück aus!


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